Tweaklab AG Gärtnerstrasse 50
CH-4057 Basel
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  • Ausstellungsansicht, «Neue Dauerausstellung», Museum Kultur & Spiel, Riehen

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Neue Dauerausstellung
MUKS Museum Kultur & Spiel Riehen

«Museum Kultur & Spiel Riehen MUKS» heisst das ehemalige Spielzeug-, Dorf- und Rebbaumuseum, das den Fokus auf Menschen und ihr Handeln richtet. Die kostbare Spielzeugsammlung und Riehener Dorfgeschichte werden den interessierten Besucherinnen und Besuchern auf vielfältige und unterhaltsame Weise zugänglich gemacht.

Im Raum «Verbinden» geht es um verschiedene Gruppierungen und Vereine in Riehen. Neben den Fotografien und Texttafeln zeigt ein Monitor einen Film im Endlosschleife über den Banntag, an dem die Gemeindegrenze gemeinsam abgeschritten wird.
An den Wänden des Raums, der sich dem «Erinnern» widmet, hängen Fotos von verschiedenen Riehener Bewohnerinnen und Bewohnern. Deren individuelle Erinnerungen können über die Eingabe einer Nummer auf einem Audioguide angehört werden. Tweaklab hat die Audioguides konfiguriert und bespielt.
Auf der Touchscreenapplikation «Wie möchte ich wohnen?» können im Raum «Bauen» auf spielerische und grafisch ansprechende Art und Weise die Besuchenden ihre Vorstellung vom eigenen Wohnen definieren: In welchem Haustyp? Mit welchen Mitbewohnenden? In welchem Quartier in Riehen? Als Abschluss wird ein Poster mit dem eigenen Wohnprofil generiert, das man sich an seine Email-Adresse schicken kann.
Ein anderer wichtiger Lebensbereich, das «Arbeiten» wird ebenfalls auf einem Touchscreen behandelt. Die Benutzenden können verschiedene Kärtchen zu den Fragestellungen «Mit wem oder was willst Du arbeiten?» aussuchen und in eine digitale Box ziehen. Zum Schluss erhält man wiederum eine Collage zu seinen individuellen Vorstellungen zum Thema Arbeit, die man sich per Mail zusenden kann.
Bei diesen beiden Stationen war Tweaklab verantwortlich für die Medienplanung, das Interaktionskonzept und die Programmierung.
In einem weiteren Raum wird das «Wachsen» thematisiert. Sobald die Besucherinnen und Besucher vor eine hochformatige Projektion treten, wird ihr Schattenwurf auf einer Leinwand gezeigt. Wenn die Person dann verschiedene vorgeschlagene Posen einnimmt, verwandelt sich der Schattenwurf in unterschiedene Figuren wie beispielsweise ein Krokodil oder Skelett.
Ergänzt wird diese Transformation durch Fakten zum Thema Wachsen. Die Installation besteht aus einem Computer und einer Kamera. Das Bild der Kamera wird mit Openpose (Deeplearning) analysiert. Die resultierenden Gesten und Umrisse der Person vor der Kamera werden dann spielerisch entfremdet oder ergänzt. Tweaklab hat bei dieser Installation die Medienplanung, die Programmierung und die Animation umgesetzt.
Bei «Gestalten» können die Besuchenden selbst aktiv werden: mit verschiedenen Materialien wie Figürchen, Steinen, Schrauben, usw. kann ein Bild arrangiert werden, das dann mit einer Webcam fotografiert und einerseits sich selbst wie auch auf den Monitor im Raum «Sammlungen» gesendet werden kann.
Der Themenschwerpunkt «Sammeln» befindet sich im 2. Untergeschoss», hier werden in Boxen wechselnde private Sammelleidenschaften wie z.B. Barbies, Weinetiketten oder auch PEZ-Figuren ausgestellt.
Tweaklab hat eine rollbare Leinwand mit Projektor und Soundanlage installiert, so dass der Raum auch für Präsentationen genutzt werden kann.
Das Kernstück des Raums «Erzählen» sind Vitrinen, in welchen Exponate zu verschiedenen Themen zusammengestellt sind. Die erklärenden Texte zu den Sammlungsstücken können über Tweaklab Handhörer abgerufen werden.
Im Raum «Wohnen» werden alltägliche Gegenstände medial humorvoll in Szene gesetzt: zu einem Video übers Zähneputzen ist die Tonspur aus einer Duschbrause hörbar; der Geschichte über die Konservendose ist aus einer entsprechenden Blechdose zu vernehmen; in einer Suppenschale ist ein Screen integriert, auf welchem eine Buchstabensuppe immer wieder neue Wörter bildet; und wenn man den Hörer von einem Telefon abnimmt, erzählen Kinder ihre Lieblingswitze.
Bei den Inszenierungen zu «Träumen» kann man in die Traumwelten von Kindern eintauchen, die gemeinsam mit den Museumsmitarbeitenden in Landschaften und Sound umgesetzt wurden. Die Installation der Lautsprecher erfolgte durch Tweaklab.
Überall im Museum sind Audiostationen verteilt, an denen man sich über das Leben und Wirken von Johann Rudolf Wettstein – dem Namensgeber des Gebäudes – informieren kann. Diese sind mit Tweaklab Handhörern realisiert, das Soundfile startet beim Abnehmen des Hörers.

Tweaklab war verantwortlich für die Medienplanung, die Programmierung und die Installation der Medienstationen in der Ausstellung.

Ort: MUKS Museum Kultur und Spiel Riehen
Szenografie: Emyl Basel

Neue Dauerausstellung ab 12. Juni 2021